Die Praxis

Zur Durchführung meines therapeutischen Angebots kann ich Ihnen mehrere Räumlichkeiten anbieten. Beratungs- und Therapiegespräche finden in gemütlicher Atmosphäre in einem wohnlich eingerichteten Zimmer statt. Für die naturheilkundliche Therapie Ihres Vierbeiners steht Ihnen ein großzügiges Behandlungszimmer mit direktem Zugang zum (hundegerechten) Garten zur Verfügung. Hier können wir sowohl einen Tisch- als auch einen Bodenbehandlungsplatz nutzen. Sollte es - wider Erwarten - zu kurzen Wartezeiten kommen, so können Sie die Zeit im Wartebereich beim Schmökern in interessantem Infomaterial verbringen. Die Praxis ist ebenerdig zu erreichen, die Stufen zum Behandlungsraum kann Ihr Hund mittels einer Rampe überwinden. Auch in unserem Garten kann die eine oder andere Therapieeinheit stattfinden. An speziellen Geräten kann Geschicklichkeit, Körperbewusstsein und Koordinationsfähigkeit trainiert werden, sowie das Selbstbewusstsein gestärkt werden. Sollte es Ihnen aus irgendeinem Grund nicht möglich sein, die Praxis aufzusuchen, so komme ich gerne auch zu Ihnen nach Hause. 

 

Als Tierheilpraktikerin für Hunde bin ich bei folgenden Einsatzgebieten Ihre Ansprechpartnerin:

  • Prävention von Krankheiten (z.B. durch gesunde Ernährung)
  • Linderung von Erkrankungen, die schulmedizinisch als austherapiert gelten (z.B. Krebserkrankungen)
  • Linderung von Altersbeschwerden, geriatrische Betreuung (z.B. Arthrose)
  • begleitende Therapie zur Schulmedizin, um den bestmöglichen Erfolg zu erzielen (z.B. Operationsnachsorge)
  • Behandlung von Erkrankungen, die nicht zwingend schulmedizinischer Therapie bedürfen (z.B. psychisch bedingte Magen-Darmstörungen)
  • Ernährungsberatung (z.B. bei Allergien)
  • Verhaltensberatung und -therapie (z.B. bei unerwünschtem Verhalten)
  • Förderung eines harmonischen Zusammenlebens von Tier und Tierhalter (z.B.Tipps zu artgerechter Haltung und Beschäftigung)
  • Ausrichtung von Informationsveranstaltungen zu naturheilkundlichen und kynologischen Themen(Vorträge, Seminare, Workshops)

 

 

 

 

Mein Verständnis vom Berufsbild des Tierheilpraktikers

Seit jeher gab es tierheilkundige Menschen, die mit ihrem Wissen und Können kranke Tiere behandelten. Erst in der Neuzeit wurde eine Trennung zwischen Tierärzten und Tierheilpraktikern vollzogen. Der wichtigste Unterschied zwischen Tierarzt und Tierheilpraktiker besteht darin, dass der Tierarzt über eine sehr umfangreiche, staatlich geregelte akademische Ausbildung verfügt.

Die Tierheilpraktiker – Ausbildung erfolgt dahingegen in der Regel über zwei Jahre nebenberuflich an einem einschlägigen Ausbildungsinstitut. Nach der Ausbildung haben Tierheilpraktiker die Möglichkeit, sich bei einem der Tierheilpraktiker – Verbände anhand einer mehrteiligen Prüfung (schriftlich, mündlich, praktisch, Facharbeit) zum geprüften Tierheilpraktiker zertifizieren zu lassen.

Die fehlende staatliche Anerkennung des Berufes ermöglicht es leider vielen „schwarzen Schafe“ ohne jegliche Ausbildung, bzw. nach einem „Crash – Kurs“ in Naturheilverfahren „tierheilpraktisch“ tätig zu werden. Aus dem Grund sei jedem Tierbesitzer dringend geraten, sich über die Qualifikation des aufgesuchten Tierheilpraktikers zu informieren. Seriöse Tierheilpraktiker werden hierüber gerne Auskunft geben. Lebenslange Fort- und Weiterbildung sollten zudem zur obersten Pflicht eines jeden Tierheilpraktikers zählen.

Leider gibt es sowohl unter den Tierheilpraktikern, als auch im Berufsstand der Tierärzte Vertreter, die einer Zusammenarbeit mit der jeweils anderen Berufsgruppe sehr kritisch gegenüberstehen bzw. sie sogar komplett ablehnen. Ich persönlich bedauere dies sehr. Im Interesse und zum Wohle der uns anvertrauten tierischen Patienten, hoffe ich, dass in naher Zukunft eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den beiden Berufsgruppen, geprägt von gegenseitigem Respekt selbstverständlich sein wird, in der jeder sowohl seine eigenen Grenzen anerkennt, als auch die Fähigkeiten des anderen zu schätzen weiß.