Laserakupunktur / Meridianbehandlung

TCM

Beide Behandlungsformen haben ihren Ursprung in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Die Basis der TCM bildet die ganzheitliche Betrachtung des zu behandelnden Menschen oder Tieres. Der Patient wird als organische Einheit, die im Einklang mit der Natur steht, gesehen. Die gängigsten Grundlagen der TCM sind die Begriffe Qi und Xue, sowie das Prinzip von Yin und Yang. Qi und Xue: Mit Qi wird die Lebensenergie bezeichnet, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung der Funktionen des Körpers notwendig ist. Xue ist der Oberbegriff für sämtliche Körperflüssigkeiten. Von Qi und Xue werden sowohl die physiologischen als auch die pathologischen Abläufe beeinflusst. Qi setzt sich zusammen aus Ursprungs-Qi, Atmungs-Qi, Nahrungs-Qi und Abwehr-Qi. Jedes Organ besitzt ein eigenes Qi, das jeweils mit dem allgemeinen Qi und Xue verbunden ist. Qi und Xue werden durch die Polaritäten Yin und Yang beeinflusst.
Yin und Yang: Sie sind polare Gegensätze, wobei das Eine allerdings nicht ohne das Andere existieren kann. Nichts ist völlig Yin oder Yang, sondern es besteht immer eine Kombination aus Beiden. Yin gilt als der weibliche, passive, schwache und dunkle Teil. Es hat Bezug zu den Speicherorganen Herz, Milz, Pankreas, Leber, Niere und Lunge. Yang gilt als der männliche, aktive, starke und helle Teil. Es hat Bezug zu den Hohlorganen Magen, Dünndarm, Dickdarm, Blase und Gallenblase. Gesund nach chinesischer Sicht ist, wessen Yin und Yang sich im Gleichgewicht befinden. Krankheit entsteht, wenn ein Organ geschwächt ist und dadurch zu wenig Energie besitzt, was als Leere bezeichnet wird. Zu einer Erkrankung kann aber auch Fülle führen, die sich ohne Kontrolle ungebremst ausbreiten kann.

Laserakupunktur

Hier werden mit einem speziellen Laser Reize an so genannten Akupunkturpunkten gesetzt, mit dem Ziel, dadurch entweder Blockaden im Qi – Fluss zu lösen, ihn zu stärken oder aber Fülle zu nehmen. Dadurch kann eine Besserung von funktionellen, reversiblen Erkrankungen sowie eine Linderung von schweren, chronischen Erkrankungen erreicht werden. Zu beachten ist, dass die Akupunktur eine Regulationstherapie ist, was bedeutet, dass im Organismus noch ausreichend Energie vorhanden sein muss, um die organische Einheit wieder in Balance zu bringen. Was irreversibel zerstört ist, kann mit Akupunktur nicht wieder heil werden!

Meridianbehandlung

Unter Meridianen versteht man in der TCM die Energieleitbahnen, in denen im gesunden Organismus dessen Energie gleichmäßig und harmonisch entlang fließt. Krankheit entsteht, wenn dieser Energiefluss gestört wird. Dadurch entstehen Fülle-, aber auch Leerezustände im Körper, was sich durch verschiedene Symptome zeigt. Sehr häufig verändert sich das Verhalten des Lebewesens. Im weiteren Verlauf treten Schmerzen in den jeweiligen Bereichen auf, das äußere Erscheinungsbild ändert sich. Durch gezieltes Entlangstreichen an den Meridianen entweder mit der Hand, dem speziellen Massagestäbchen, Laser oder Farblicht, können die vorliegenden Blockaden im Energiefluss aufgelöst werden und damit auch die Symptome behoben werden. Es gibt insgesamt zwölf Meridiane, die paarig angelegt sind und einen geschlossenen Kreislauf bilden, sowie zusätzlich zwei übergeordnete Gefäße, die für sich genommen ebenfalls einen Kreislauf, den so genannten kleinen Kreislauf, bilden. Das Lenkergefäß zieht über den Rücken und beinhaltet die meisten Yang – Anteile, das Konzeptionsgefäß zieht an der unteren Körpermittellinie entlang und beinhaltet die meisten Yin – Anteile.